Glasgewebe, Fugenarmierung
Das CLAYTEC-Glasgewebe ist ein zugfestes Standardprodukt und die ideale Flächenarmierung für Lehmklebe- und Armierungsmörtel sowie alle Lehmputze. Hergestellt aus Glasseidengarn/Roving und appretiert mit Polymerausrüstung, zeichnet es sich durch seine Zugfestigkeit, Feinheit und leichte Verarbeitbarkeit aus.
Eigenschaften:
- Zugfestes Drehergewebe aus Glasseidengarn/Roving
- Appretierung mit Polymerausrüstung für optimale Verarbeitung
- Besonders fein und vielseitig einsetzbar
Anwendung:
Das Glasgewebe eignet sich hervorragend als Flächenarmierung für Lehmklebe- und Armierungsmörtel sowie alle Lehmputze. Bei Beplankungen aus Lehmbauplatten, Lehm-Hanfplatten und Holzfaserausbauplatten wird das Gewebe in der Regel ganzflächig in Lehmklebe- und Armierungsmörtel eingearbeitet. Die Überlappung im Stoßbereich beträgt ca. 10 cm.
Verarbeitung:
Für die Flächenarmierung wird das Gewebe auf den frisch aufgetragenen, noch plastischen Mörtel aufgelegt und mit dem Filzbrett eingerieben. Bei Fugenarmierung werden die Stoßbereiche der Lehmbauplatten vorgenässt, das Gewebe aufgelegt und mit einer Schlämme aus Lehm-Oberputz fein sorgfältig und satt eingequastet. Vor dem Weiterverputz müssen die für den Gewebeeinbau aufgetragenen Schlämmen oder Putzmörtel vollständig ausgetrocknet sein.
| Produkteigenschaft |
Wert |
| Inhalt: |
50,00 Laufmeter
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Angaben zur Produktsicherheit
Herstellerinformationen:
ClayTec GmbH & Co. KG
Nettetaler Str. 113
41751 Viersen, Deutschland
service@claytec.com
https://claytec.de/
Kann ich das CLAYTEC Glasgewebe auch nur für die Fugenarmierung nutzen?
Ja, das Gewebe ist für die Armierung von Plattenstößen geeignet. Beachten Sie jedoch, dass die punktuelle Fugenbewehrung heute kaum noch angewendet wird und viel Erfahrung voraussetzt. In der modernen Lehmbau-Praxis wird meist die vollflächige Armierung bevorzugt, um höchste Rissfreiheit zu garantieren.
Wie bereite ich die Plattenstöße auf die Fugenarmierung vor?
Die Stoßbereiche der Lehmbauplatten müssen zunächst sparsam vorgenässt werden. Verwenden Sie hierfür am besten einen feinen Sprühnebel, damit der Untergrund die Feuchtigkeit der nachfolgenden Schlämme nicht zu schnell entzieht.
Wie wird das Gewebe in die Fuge eingearbeitet?
Das zugeschnittene Gewebe wird auf den Stoß aufgelegt und mit einer Schlämme aus „Lehm-Oberputz fein“ satt eingequastet. Achten Sie besonders darauf, die Randbereiche des Gewebestreifens sorgfältig und bündig in die Schlämme einzuarbeiten.
Was muss ich bei Kreuzungspunkten der Fugen beachten?
In den Kreuzungsbereichen (wo horizontale und vertikale Fugen aufeinandertreffen) muss das Gewebe ausgespart werden. Vermeiden Sie hier Überlappungen mehrerer Gewebelagen direkt auf dem Stoß, da dies zu unschönen Aufmuffungen im späteren Putzbild führen kann.
Wann darf ich nach der Fugenarmierung weiterverputzen?
Geduld ist hier wichtig: Die für den Gewebeeinbau verwendeten Schlämmen oder Putzmörtel müssen vor dem nächsten Putzauftrag vollständig durchgetrocknet sein, um eine stabile Basis zu gewährleisten.