Weideruten
Tauchen Sie ein in die traditionelle Welt des Handwerks mit unseren Weideruten, perfekt für Flechtwerk in Fachwerkausfachungen. Diese gespaltenen Weidenruten ermöglichen die Anwendung traditioneller Lehmausfachungstechniken, die besonders in der Denkmalpflege geschätzt werden. Im Vergleich zu Mauerwerk bieten sie nicht nur oft praktischere Lösungen, sondern machen auch jede Bauphase zu einem kreativen und befriedigenden Erlebnis.
Die urtümliche Arbeit mit Weideruten verleiht Ihrem Bauvorhaben nicht nur einen traditionellen Charme, sondern lässt Sie auch aktiv am Entstehungsprozess teilnehmen. Das Balkengerüst wird mit diesen halbkreisförmigen Weideruten zum lebendigen Teil des Hauses, während der flexible Querschnitt die Ruten biegsam und elastisch macht. Erleben Sie den Spaß an traditionellem Handwerk und schaffen Sie mit Weideruten eine einzigartige, ansprechende Fachwerkausfachung.
Angaben zur Produktsicherheit
Herstellerinformationen:
ClayTec GmbH & Co. KG
Nettetaler Str. 113
41751 Viersen, Deutschland
service@claytec.com
https://claytec.de/
Warum nutzt man Eichenstaken und Weidenruten statt Mauerwerk?
In der Denkmalpflege sind diese traditionellen Lehmausfachungstechniken oft praktischer als Mauerwerk, insbesondere bei unregelmäßigen Gefachen oder geringen Balkenstärken. Sie ermöglichen eine historisch authentische, stabile und handwerksgerechte Sanierung.
Was ist der Unterschied zwischen gesägten und gefasten Eichenstaken?
Gesägte Staken (ca. 26 x 60 mm) dienen als klassische Unterkonstruktion. Gefaste Staken besitzen einen polygonen Querschnitt, der das spätere Einflechten der Weidenruten oder das Umwickeln mit Lehm deutlich erleichtert.
Wie werden die Weidenruten für das Flechtwerk vorbereitet?
Die Ruten haben einen halb- oder viertelkreisförmigen Querschnitt, was sie besonders biegsam macht. Ein Einweichen ist in der Regel nicht notwendig. Sie werden mit einer Baumschere abgelängt und stramm über jeweils drei Staken eingeflochten.
Wie hoch ist der Materialbedarf für ein typisches Gefach?
Für ein Flechtwerk benötigt man ca. 4 lfm Eichenstaken pro m² Gefachfläche. Ein Bund Weidenruten (ca. 40 Stück) reicht für etwa 3–4 m² Gefachfläche aus, wobei zwischen den Ruten ein Abstand von ca. 2–3 cm eingeplant wird.
Was muss beim Einbau der Staken beachtet werden?
Die Staken müssen an den Enden vierseitig auf ca. 10 mm angespitzt werden. Sie werden mit einem Beil oder Hammer stramm und passgenau in die vorhandenen Balkennuten des Fachwerks eingeklemmt, um eine stabile Basis für den Lehmbewurf zu bilden.
Wie sollten die Hölzer gelagert werden?
Die Lagerung muss unbedingt trocken und luftig erfolgen. Die Hölzer dürfen nicht unter Folie gelagert werden und müssen vor Nässe sowie Schwitzwasser geschützt werden, um die Beständigkeit des Eichen- und Weidenholzes zu erhalten.