PE-Dämmschlauch
Der PE Dämmschlauch ist ein vorgeschlitzter, runder Dämmschlauch aus flexiblem PE-Dämmschaum, der einfach zu verarbeiten ist und Rohrleitungen vor aggressiven Baustoffen schützt. Der Dämmschlauch verhindert auch die Bildung von Tauwasser auf Kaltwasserleitungen. Er erfüllt die gesetzlichen Vorgaben der EnEV und bietet eine Dämmung von 50% für Leitungen in Wand- und Deckendurchbrüchen, im Kreuzungsbereich von Leitungen, an Leitungsverbindungsstellen, bei zentralen Leitungsverteilern, Leitungen in Bauteilen sowie zwischen beheizten Räumen verschiedener Nutzer. Der PE Dämmschlauch ist eine effektive Möglichkeit, um sicherzustellen, dass Rohrleitungen ordnungsgemäß isoliert sind und hilft dabei, Energie zu sparen und die Kosten zu senken.
Angaben zur Produktsicherheit
Herstellerinformationen:
WEM-Flächenheizung und -kühlung
Rudolf-Diesel-Straße 37
56220 Urmitz, Deutschland
wem@wandheizung.de
https://wandheizung.de/
Was ist der Unterschied zwischen Schutzschlauch und Dämmschlauch?
Der PE Schutzschlauch (Art. 17105) ist mit 4 mm Dicke platzsparend und schützt Rohre primär vor mechanischen Schäden und aggressiven Baustoffen. Dämmschläuche (Art. 17102/17103) sind dicker (13 mm oder 26 mm) und dienen der thermischen Isolierung gemäß EnEV-Vorgaben.
Wann muss ich die 100 % Dämmung (Art. 17103) verwenden?
Eine 100 % Dämmung (26 mm Isolierdicke bei 18 mm Rohr) ist gesetzlich vorgeschrieben für Leitungen, die durch unbeheizte Räume oder Kellerräume führen, sowie für Leitungen in Außenwänden.
Wofür ist der 50 % Dämmschlauch (Art. 17102) vorgesehen?
Die 13 mm dicke Dämmung wird in Wand- und Deckendurchbrüchen, im Kreuzungsbereich von Leitungen sowie bei Verteilerleitungen zwischen beheizten Räumen verschiedener Nutzer eingesetzt.
Was ist das Besondere an der WEM Isolierhülse (Art. 17106)?
Die Isolierhülse hat eine spezielle exzentrische Form mit abgeflachter Standfläche. Sie reduziert den Wärmeverlust gezielt nach unten (zum Erdreich/Keller), lässt aber eine kontrollierte Wärmeabgabe nach oben in den Wohnraum zu.
Wie schützt der Schutzschlauch vor Geräuschen?
Durch sein geschlossenzelliges Material reduziert der PE Schutzschlauch die Körperschallübertragung um bis zu 20 db(A). Das verhindert das Übertragen von Fließgeräuschen auf das Gebäudemauerwerk.
Müssen Leitungen innerhalb der eigenen Wohnung gedämmt werden?
Obwohl die EnEV für Leitungen in beheizten Räumen eines Nutzers keine Mindestdicke vorschreibt, empfiehlt WEM den Schutzschlauch zum Korrosionsschutz und zur Vermeidung von Knack- und Fließgeräuschen.
Welchen Temperaturbereich decken die PE-Produkte ab?
Die Schutz- und Dämmschläuche sind extrem widerstandsfähig und halten Temperaturen von -80 °C bis zu +100 °C (je nach Modell) stand, wodurch sie für Heiz- und Kühlkreisläufe bestens geeignet sind.