Kehlkelle rund MENKIKI-GOTE SOTOMARU
Die Kehlkelle rund MENKIKI-GOTE SOTOMARU ist das präzise Werkzeug für die händische Ausführung von Kehlen mit einer definierten Viertelkreisrundung. Geschmiedet aus robustem Stahl mit einem abgewinkelten Blatt von 90 Grad und einer Blattstärke von 2,0 mm ermöglicht diese Kelle exakte und professionelle Ergebnisse.
Angaben zur Produktsicherheit
Herstellerinformationen:
ClayTec GmbH & Co. KG
Nettetaler Str. 113
41751 Viersen, Deutschland
service@claytec.com
https://claytec.de/
Was unterscheidet Japankellen von herkömmlichen Glättkellen?
Japankellen sind Präzisionswerkzeuge. Im Gegensatz zu Standardkellen bestehen sie aus extrem dünnem, flexiblem und dennoch hochfestem Federstahl (oft nur 0,3 mm bis 0,5 mm dick). Dies ermöglicht ein unvergleichliches Gefühl beim Auftragen und Glätten von feinen Putzen. Ein weiterer wichtiger Unterschied ist der Holzgriff, der nicht starr in der Mitte sitzt, sondern so konstruiert ist, dass die Kraft punktgenau übertragen wird, ohne das Blatt zu verbiegen.
Welche Kelle eignet sich für welchen Arbeitsschritt?
Bei den Japankellen gibt es spezialisierte Formen für jede Aufgabe:
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ARA-GOTE (Unterputzkelle): Robuster für den ersten Materialauftrag.
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SHIAGE-GOTE (Feinputzkelle): Sehr flexibel für das perfekte Oberflächenfinish von Lehm-Feinputzen oder YOSHI-Designputzen.
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NAMIKESHI: Ideal für das Strukturieren und Glätten großer Flächen.
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Spezialformen: Weidenblatt- oder Spitzkellen (YANAGIBA) sind für Ecken, Anschlüsse und filigrane Ausbesserungsarbeiten unverzichtbar.
Warum sind Japankellen besonders gut für Lehmputze geeignet?
Lehm ist ein kapillaraktiver Baustoff, der beim Glätten auf den richtigen Druck reagiert. Die hohe Flexibilität der Japankellen verhindert, dass man beim Glätten zu viel Druck auf das Korn ausübt oder den Putz "totdrückt". Besonders bei dünnen Designputzen und Farbspachtelungen ermöglichen sie extrem glatte, fast glänzende Oberflächen, die mit groben Werkzeugen nicht erreichbar wären.
Wie pflege ich meine Japankellen richtig?
Da Japankellen aus hochwertigem Carbonstahl oder speziellem Federstahl bestehen, benötigen sie etwas mehr Aufmerksamkeit als Edelstahlwerkzeuge:
- Nach der Arbeit sofort gründlich mit Wasser reinigen.
- Unbedingt sofort abtrocknen, da sie sonst Rost ansetzen können (keine Edelstahlegierung).
- Regelmäßiges Einreiben mit dem Kellenpflegeset oder einem säurefreien Öl (z.B. Kamelienöl) schützt das feine Blatt dauerhaft vor Korrosion.
Benötige ich als Heimwerker unbedingt Japankellen?
Für grobe Unterputzarbeiten reicht oft Standardwerkzeug. Sobald Sie jedoch mit Lehm-Feinputz, YOSHI-Designputz oder Lehm-Farbspachtel arbeiten, ist eine Japankelle der Schlüssel zum Erfolg. Sie verzeiht Anwendungsfehler beim Druckaufbau besser und sorgt für ein professionelles Ergebnis, das man optisch und haptisch sofort fühlt.