Baulehm
Baulehm kann verwendet werden, um Lehmbaustoffe zusammenzuhalten, wie beispielsweise Lehmschüttungen, Lehmputze, Lehmmörtel, Strohlehm und Leichtlehm. Er kann auch als Ausgangsmaterial für selbstgemachte Lehmmischungen und Lehmwickel genutzt werden.
Wie wird Baulehm verarbeitet?
Baulehm kann mit verschiedenen Arten von Mixern verarbeitet werden, wie Freifallmischern, Teller- und Trogzwangsmischern. In kleinen Mengen ist auch die Verarbeitung mit einem Motorquirl oder von Hand möglich. Für die Herstellung von Lehmbaustoffen werden in der Regel mineralische Materialien in den Korngrößen 0-16 mm sowie pflanzliche oder tierische Fasern als Armierung verwendet. Bei der Verarbeitung von Baulehm sollten zunächst das Wasser, dann der Lehm und schließlich die Zuschläge in die Mischmaschine gegeben und gründlich gemischt werden.
Angaben zur Produktsicherheit
Herstellerinformationen:
Conluto® Vielfalt aus Lehm
Detmolder Straße 61-65
32825 Blomberg/Istrup, Deutschland
info@conluto.de
https://www.conluto.de/
Was ist der Unterschied zwischen Baulehm "trocken" und "erdfeucht"?
Die beiden Varianten unterscheiden sich vor allem in der Konsistenz und Körnung:
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Trocken (gemahlen): Dieser Lehm ist sehr fein auf ca. 0,5 mm gemahlen. Er lässt sich staubig verarbeiten und ist ideal, wenn eine sehr homogene Mischung in kleinen Gebinden (25 kg Sack) oder feine Oberflächenmischungen gewünscht sind.
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Erdfeucht (gebrochen): Hier liegt der Lehm in seiner natürlichen Feuchte vor und ist grober gebrochen (bis Ø 5 mm). Er wird im großen 1300 kg Big Bag geliefert und ist die wirtschaftlichste Wahl für große Mengen im Lehmbau.
Wofür wird Baulehm als Rohstoff verwendet?
Baulehm ist das reine Bindemittel. Er wird nicht pur verarbeitet, sondern dient als Basis für eigene Lehmmischungen. Er wird mit Zuschlagstoffen (meist Sand in Körnung 0–16 mm) und ggf. Fasern (Stroh, Hanf) gemischt, um Lehmputze, Lehmmörtel, Lehmschüttungen oder Leichtlehm herzustellen.
In welchem Mischungsverhältnis wird Baulehm eingesetzt?
Je nach Verwendungszweck werden auf einen Raumteil Lehm etwa 0,5 bis 2,5 Raumteile Zuschlagstoffe (Sand) beigegeben. Das exakte Verhältnis hängt von der gewünschten Festigkeit und der spezifischen Anwendung ab. Wichtig: Zuerst Wasser, dann den Lehm und zuletzt die Zuschläge in den Mischer geben.
Welches Mischgerät eignet sich für Baulehm am besten?
Für die Aufbereitung von Baulehm sind Zwangsmischer (Teller- oder Trogmischer) ideal, da sie die Bindekraft des Lehms durch intensives Mischen am besten aufschließen. Bei kleineren Mengen kann auch ein starker Motorquirl genutzt werden. Freifallmischer sind nur bedingt für zähe Lehmmischungen geeignet.
Ist Baulehm für Anfänger geeignet?
Der Umgang mit reinem Rohlehm und die Herstellung eigener Putze erfordern viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl für das richtige Mischungsverhältnis. Für Standardanwendungen empfehlen wir Einsteigern und Bauherren ausdrücklich unsere fertig gemischten Lehmputze, um eine gleichbleibende Qualität und einfache Verarbeitung zu garantieren.
Wie lange kann ich Baulehm lagern?
Lehm ist ein mineralischer Rohstoff und altert nicht. Die Lagerung ist daher unbegrenzt möglich, sofern er trocken gelagert wird. Big Bags sollten auf Paletten stehen und im Freien kurzfristig mit einer Plane vor direktem Schlagregen geschützt werden.