WEM Lehm-Feinputz extrahell – Die edle, lichtdurchflutete Oberfläche
Der WEM Lehm-Feinputz extrahell (Art. 20270, 20272, 20274) ist die ideale Wahl für alle, die ein wohngesundes Raumklima mit einer besonders hellen und feinen Ästhetik verbinden möchten. Durch den Einsatz von naturweißem Ton und ausgewählten mineralischen Zuschlägen entsteht eine extrahelle Oberfläche, die entweder als fertiges Sichtfinish belassen oder als perfekter Untergrund für Anstriche genutzt werden kann.
Dieser Feinputz ist hochdiffusionsoffen und unterstützt so aktiv die Feuchtigkeitsregulierung in Ihren Wohnräumen.
| Eigenschaft |
Wert / Details |
| Auftragsstärke |
2 – 3 mm (max. 4 mm) |
| Körnung |
0/0,5 mm (sehr fein) |
| Wärmeleitfähigkeit |
0,91 W/(mK) |
| Brandverhalten |
Klasse A1 (nicht brennbar) |
| Ergiebigkeit |
ca. 1,0 – 1,2 kg/m² pro mm Schichtstärke |
| Lagerfähigkeit |
Bei trockener & frostfreier Lagerung unbegrenzt haltbar |
| Lieferform |
20 kg Sack oder 1000 kg BigBag |
Anwendungsbereiche & Untergründe
Der Feinputz extrahell ist ein Spezialist für feine Oberflächen auf bereits ebenen Untergründen im Innenbereich:
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Ideal auf: WEM Lehm-Universalputz, Lehmputzen allgemein.
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Trockenbau: Vorbereitete Gipsfaser- oder Gipskartonplatten (GKB).
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Massivbau: Ausreichend ebene Gips-, Kalk- und Kalkzementputze.
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Vorbereitung: Glatte oder unsichere Untergründe sollten vorab mit der WEM Grundierung – körnig behandelt werden.
Verarbeitungsschritte
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Anmischen: Den Putz in ca. 6,4 – 6,9 Liter sauberes Wasser (pro 20 kg Sack) einrühren. Mit dem Motorquirl mindestens 5 Minuten durchmischen.
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Auftrag: Mit einem Edelstahlglätter oder einer Zahnkelle gleichmäßig aufziehen (oder maschinell aufspritzen).
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Ebnen: Die Fläche direkt nach dem Auftrag mit einem Flächenspachtel glatt abziehen.
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Strukturieren: Sobald der Putz "lederhart" ist (je nach Untergrund nach Minuten bis Stunden), die Fläche mit einem Schwammbrett gleichmäßig abreiben.
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Finish: Nach der vollständigen Trocknung kann die Fläche leicht angefeuchtet und mit einer weichen Tapezierbürste abgebürstet werden. Dies entfernt lose Körnchen und erhöht die Farbbrillanz.
Wichtige Profi-Tipps
Prävention: Vermeiden Sie während der Trocknung Zugluft durch offene Fenster oder direkte Beheizung, um eine ungleichmäßige Austrocknung und Rissbildung zu verhindern.
Werkzeug: Verwenden Sie für diesen extrahellen Putz nur sauberes, rostfreies oder neues Werkzeug, um Farbabrieb oder Verschmutzungen zu vermeiden.
Misch-Regel: Um ein absolut homogenes Farbbild auf großen Flächen zu garantieren, mischen Sie das Material aus mehreren Säcken in einem großen Gefäß zusammen.
Angaben zur Produktsicherheit
Herstellerinformationen:
WEM-Flächenheizung und -kühlung
Rudolf-Diesel-Straße 37
56220 Urmitz, Deutschland
wem@wandheizung.de
https://wandheizung.de/
Was unterscheidet den Lehm-Feinputz extrahell von anderen Varianten?
Dieser Putz ist besonders fein (Korngruppe 0/0,5 mm) und erzielt durch naturweißen Ton einen extrem hellen Farbton. Er ist in die höchste Baustoffklasse A1 (nicht brennbar) eingestuft und enthält ein pflanzliches Bindemittel für optimierte Verarbeitungseigenschaften.
Wie hoch ist die empfohlene Auftragsstärke und Ergiebigkeit?
Die ideale Auftragsstärke liegt bei lediglich 2 bis 3 mm (maximal 4 mm). Ein 20 kg Sack reicht bei 1 mm Schichtstärke für ca. 16–20 m², was einem Verbrauch von etwa 1,0–1,2 kg/m² pro mm entspricht.
Welche Untergründe sind für den extrahellen Feinputz geeignet?
Er eignet sich für Lehmputze, Gipsfaser- und Gipskartonplatten sowie ebene Gips-, Kalk- und Kalkzementputze. Glatte Untergründe sollten vorab mit der körnigen WEM Grundierung vorbereitet werden.
Was ist bei der Verarbeitung und dem Anmischen zu beachten?
Das Pulver wird in ca. 6,4–6,9 Liter Wasser eingestreut und mindestens 5 Minuten mit einem Motorquirl gerührt. Wichtig: Verwenden Sie nur sauberes oder neues Edelstahlwerkzeug, um Verfärbungen im extrahellen Material zu vermeiden.
Wie wird die perfekte Oberflächenoptik erzielt?
Nach dem Auftrag wird der Putz abgezogen. Sobald er lederhart ist, wird er mit einem Schwammbrett abgerieben. Je später dieser Vorgang erfolgt, desto feiner wird die Struktur. Nach der Trocknung kann die Fläche mit einer weichen Bürste abgerieben werden, um die Farbbrillanz zu steigern.
Welche Umgebungsbedingungen müssen während der Trocknung herrschen?
Zugluft, direkte Sonneneinstrahlung und starkes Beheizen sind zu vermeiden, um Risse durch ungleichmäßige Trocknung zu verhindern. Die Trocknungszeit beträgt je nach Bedingungen etwa 1 bis 3 Tage.