Eiche Mühlenboden, Farbton Dinkel – Gelebte Tradition
Der Mühlenboden ist weit mehr als eine Massivholzdiele – er ist eine Zeitreise. Inspiriert durch den ursprünglichen Boden der alten Mühle auf Gut Hanxleden, die seit 1866 das Herzstück des Sägewerks bildete, verkörpert dieser Boden pure Authentizität. Als Ihr Fachhändler präsentieren wir Ihnen ein Unikat, das handwerkliche Spuren der Zeit mit der unbändigen Kraft der heimischen Eiche vereint.
Was den Mühlenboden so einzigartig macht:
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Spuren der Zeit: Typisch für den Mühlenboden sind gewollte, handbearbeitete Merkmale. Dazu gehören gerompelte Kanten, offene Risse und betonte Astausbrüche, die ganz bewusst nicht ausgekittet werden, um den rauen, geschichtsträchtigen Charakter zu bewahren.
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Manufaktur-Veredelung: Jede Diele trägt die Handschrift der Meister. Stark gebürstete Oberflächen treffen auf unregelmäßig nachbearbeitete Kopf- und Längskanten. Feine Schleifspuren erzählen von der Machart und schenken dem Boden Tiefe.
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Authentische Farbwelten: Passend zum Ursprung tragen die Oberflächen die Namen alter Getreidesorten: Dinkel, Gerste, Hafer, Hirse, Roggen und Weizen. Diese vorgeölten Varianten verleihen dem Holz einen unverwechselbaren Ausdruck.
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Wintereiche aus der Region: Verarbeitet wird ausschließlich heimische Stiel- und Traubeneiche aus dem Wintereinschlag (Saftruhe). Dies sorgt für ein extrem ruhiges Quell- und Schwindverhalten.
Technische Exzellenz (Stand 2023)
Hinter der rustikalen Optik steckt modernste Präzisionstechnik der Manufaktur Hegener-Hachmann:
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Schonende Trocknung: Die Rohware wird auf 9% (+/- 2%) Holzfeuchte getrocknet und nach dem Vorhobeln mindestens eine Woche akklimatisiert, bevor der finale, passgenaue Hobelvorgang erfolgt.
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Format-Vielfalt: Verfügbar in Dicken von 15 mm oder 19 mm sowie in imposanten Breiten bis zu 225 mm. Die Längen sind "fallend" von 0,60 m bis 2,30 m sortiert, was ein natürliches Verlegebild erzeugt.
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Fußbodenheizung & Komfort: Trotz seines massiven Charakters ist der Mühlenboden bei vollflächiger Verklebung für warmwassergeführte Fußbodenheizungen geeignet. Er leitet die Wärme effizient und bleibt formstabil.
| Eigenschaft |
Spezifikation |
| Produzent |
Hegener-Hachmann GmbH & Co. KG |
| Herkunft |
Regionales Rundholz (Sauerland u.U.), PEFC-zertifiziert |
| Verbindung |
Umlaufend Nut & Feder (präzise Passform) |
| Oberflächen |
Vorgeölt (Getreidefarben), roh geschliffen oder gelaugt |
| Besonderheit |
Unregelmäßige Kanten, offene Äste, Entlastungsnuten |
| Härte |
Extrem hart (69 N/mm²) |
Verlege-Ratgeber: So gelingt Ihr Boden für Generationen
Die fachgerechte Verlegung ist das Fundament für die Langlebigkeit Ihrer Massivholzdielen. Da Holz ein lebendiger Werkstoff ist, der auf seine Umgebung reagiert, sollten Sie und Ihr Verleger die folgenden Richtlinien der Manufaktur Hegener-Hachmann genau beachten.
1. Vorbereitung & Raumklima
Bevor die erste Diele gelegt wird, muss das "Wohlfühlklima" im Raum stimmen. Das schützt den Boden vor übermäßigem Quellen oder Schwinden.
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Akklimatisierung: Lagern Sie die Dielen mindestens 3 Tage vor der Verlegung im geschlossenen Paket im entsprechenden Raum.
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Ideale Werte: Halten Sie eine Raumtemperatur von 20 ± 2 °C und eine relative Luftfeuchtigkeit von 50–60 % ein.
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Warenprüfung: Prüfen Sie die Dielen bei Tageslicht auf etwaige Mängel, bevor diese verbaut werden. Nach der Verlegung sind Reklamationen (außer verborgene Mängel) ausgeschlossen.
2. Der richtige Untergrund
Ein stabiler Boden braucht eine solide Basis. Der Untergrund muss gemäß DIN 18356 tragfähig, eben, staubfrei und dauerhaft trocken sein.
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Feuchtigkeitsschutz: Bei Betondecken oder nicht unterkellerten Räumen ist eine Dampfsperre (z. B. 200 µm PE-Folie) zwingend erforderlich.
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Ebenheit: Gleichen Sie Unebenheiten fachgerecht nach DIN 18202 aus, um späteres Knarren oder Hohlstellen zu vermeiden.
3. Verlegemethoden im Überblick
A. Vollflächige Verklebung (Ideal für Fußbodenheizungen)
Diese Methode ist besonders stabil und bietet die beste Wärmeübertragung bei Heizestrichen.
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Wichtig: Vorab muss eine CM-Messung der Restfeuchte erfolgen (z. B. < 1,8 % bei beheiztem Zementestrich).
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Kleber-Empfehlung: Nutzen Sie einen elastischen, lösemittelfreien Parkettkleber (z. B. SikaBond-54 Parquet). Dieser fängt die natürliche Bewegung des Holzes elastisch ab.
B. Verschraubung auf Lagerhölzern
Der Klassiker für den ökologischen Hausbau oder die Sanierung von Altbauten.
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Konstruktion: Achten Sie auf einen Balkenabstand von 38–45 cm.
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Trittschall: Wir empfehlen Kokosfaserdämmstreifen unter den Lagerhölzern und Filz/Rollkork als Knarrschutz zwischen Diele und Balken.
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Technik: Die Verschraubung erfolgt unsichtbar im 45°-Winkel durch die Feder in das Lagerholz.
4. Wichtige Profi-Tipps für das Verlegebild
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Wandabstand: Halten Sie zwingend eine Dehnungsfuge von mindestens 15 mm zu allen festen Bauteilen (Wände, Säulen, Heizungsrohre) ein.
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Versatz: Die stirnseitigen Stöße sollten unregelmäßig versetzt werden. Die kürzeste verbaute Diele sollte mindestens 55 cm lang sein.
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Große Flächen: Bei Raumtiefen von mehr als 8 Metern müssen zusätzliche Bewegungsfugen (z. B. Korkstreifen) eingeplant werden.
Angaben zur Produktsicherheit
Herstellerinformationen:
Hegener-Hachmann GmbH & Co. KG
Hanxleden 1
57392 Schmallenberg, Deutschland
info@hegener-hachmann.de
https://www.gutshofdiele.de/
Was zeichnet den "Mühlenboden" aus Eiche und Esche optisch und technisch aus?
Der Mühlenboden ist eine charakterstarke Massivholzdiele mit handbearbeiteten, unregelmäßigen Kanten und markanten Astbereichen. Die Oberflächen variieren von roh über stark gebürstet bis hin zu werkseitig vor-geölt oder gelaugt. Erhältlich in Breiten von 135 bis 225 mm und Dicken von 15 oder 19 mm, bietet dieser Boden durch den regionalen Wintereinschlag eine besonders hohe Passgenauigkeit und Formstabilität.
Wie müssen die Dielen vor der Montage akklimatisiert werden?
Planen Sie mindestens 3 Tage Vorlaufzeit ein: Lagern Sie die Dielen im geschlossenen Paket im vorgesehenen Raum bei ca. 20°C (+/- 2°C) und einer Luftfeuchtigkeit zwischen 50% und 60%. Öffnen Sie die Pakete erst unmittelbar vor dem Verlegen. Prüfen Sie die Ware dabei bei Tageslicht, da verlegtes Material von Reklamationen ausgeschlossen ist.
Welche Voraussetzungen muss der Untergrund für den Mühlenboden erfüllen?
Der Untergrund muss gemäß DIN 18356 tragfähig, sauber und dauerhaft trocken sein. Bei Estrichen ist eine CM-Messung Pflicht: Unbeheizter Zementestrich < 2,0%, beheizt < 1,8%. Bei Calciumsulfatestrich gelten Werte von < 0,5% (unbeheizt) bzw. < 0,3% (beheizt). Unebenheiten sollten vorab fachgerecht ausgeglichen werden.
Ist die Verlegung auf einer Fußbodenheizung möglich?
Ja, der Mühlenboden ist dank technischer Trocknung auf 9% (+/- 2%) Restfeuchte für warmwassergeführte Fußbodenheizungen geeignet. Hierbei ist eine vollflächige Verklebung mit elastischem, wasserfreiem Klebstoff (z.B. Sika Bond 54) erforderlich. Stimmen Sie sich bei Heizestrichen bitte vorab mit unserem Technik-Team ab. Details: Verlegeanleitung (PDF).
Was ist bei der mechanischen Installation (Verschraubung/Abstände) wichtig?
Halten Sie strikt einen Wandabstand von mindestens 15 mm ein. Bei der Verlegung auf Lagerhölzern sollte der Balkenabstand 38-45 cm betragen. Die Dielen werden schräg durch die Feder fixiert. Achten Sie auf einen unregelmäßigen Versatz der Stirnstöße und mischen Sie Dielen aus verschiedenen Paketen für ein harmonisches Farbbild.
Wie erfolgt die Endbehandlung und Pflege der Oberfläche?
Werkseitig vor-geölte Mühlenböden benötigen bauseits eine obligatorische Erstpflege (Einpflege) mit einem passenden Pflegeöl nach der Verlegung. Zur laufenden Reinigung nutzen Sie die 2-Eimer-Technik mit Holzbodenseife und ausschließlich Baumwolltücher. Vermeiden Sie Mikrofaser, um die Oberfläche nicht aufzurauen. Mehr Infos: Pflegeanleitung (PDF).
Wie wird der Mühlenboden geliefert?
Die Lieferung erfolgt in Wickelfolie verpackt auf Großpaletten. Ein Paket entspricht bei Breiten ab 165 mm ca. 2,0 qm (bei 135 mm Breite ca. 1,5 qm). Die Kopfenden sind durch spezielle Schutzhauben vor Feuchtigkeit geschützt.