Hanfstein 9 cm
Der Isohemp Hanfstein mit 9 cm Dicke hat noch bessere Dämmeigenschaften als der 7 cm dicke Stein und eignet sich besonders gut für die Dämmung von Innenräumen. Er kann dazu beitragen, alte oder feuchte Wände zu dämmen und die Raumakustik zu verbessern. Darüber hinaus kann der Stein auch zur Dämmung von Tür- und Fensteröffnungen verwendet werden. Die natürlichen Eigenschaften von Hanfsteinen regulieren die Feuchtigkeit im Raum und sorgen für zusätzliche thermische Isolierung. Außerdem können Gegenstände einfach an den Stein befestigt werden.
| Produkteigenschaft |
Wert |
| Inhalt: |
12,96 m2
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Angaben zur Produktsicherheit
Herstellerinformationen:
ISOHEMP S.A-N.V
Rue Georges Cosse 1
5380 Fernelmont, Belgien
info@isohemp.com
https://www.isohemp.com/de
Was sind die Hauptvorteile von IsoHemp Hanfsteinen im Vergleich zu herkömmlichen Baustoffen?
IsoHemp Hanfsteine sind biobasiert, atmungsaktiv und extrem vielseitig. Sie bieten einen hervorragenden thermischen Komfort (Reduktion von Heiz-/Kühlbedarf um bis zu 70 %), eine hohe Feuerfestigkeit (bis zu 240 Min.) und exzellente Schalldämmung (37 bis 44 dB). Zudem speichern sie aktiv CO2 und sorgen für ein gesundes Raumklima durch natürliche Wasserregulierung.
In welchen Stärken sind die Hanfsteine erhältlich und wie unterscheiden sie sich?
Das Sortiment umfasst 8 Stärken von 7,5 cm bis 36 cm. Schmalere Steine (7,5-15 cm) werden primär für Innendämmungen, Trennwände und Aufdopplungen genutzt. Die "Plus"-Serie (ab 20 cm) bietet höhere Wärmewiderstände (bis 5,37 m²K/W) und längere Phasenverschiebungen für den sommerlichen Hitzeschutz.
Wieviel Klebemörtel wird benötigt und was ist bei der Verklebung zu beachten?
Die Steine werden im Dünnbettverfahren verarbeitet. Sie benötigen ca. 2 Sack IsoHemp-Klebemörtel pro Palette Hanfsteine. Dieser Dünnbettmörtel wird mit einer Klebekelle aufgetragen, um eine Fuge von ca. 3 mm zu erzielen. Wichtig: Überschüssiger Kleber muss sofort abgestrichen werden, um "durchscheinende Fugen" im späteren Putzbild zu vermeiden; die Fugen dürfen nicht mit Wasser abgerieben werden.
Was muss bei der Lagerung der Hanfsteine auf der Baustelle beachtet werden?
Die Steine müssen unbedingt vor Regen geschützt werden, dürfen aber nicht luftdicht in Plastikfolie eingewickelt werden, da sie atmen müssen. Geöffnete Paletten sollten abends mit einer Schutzabdeckung abgedeckt werden. Trockene Lagerung im Innenraum ist für Sackware (Klebemörtel, ProKalk) zwingend erforderlich.
Wie wird die erste Steinreihe (Kimmschicht) fachgerecht angelegt?
Die Kimmschicht muss perfekt waagerecht in einem 1-2 cm dicken Mörtelbett verlegt werden. Zum Schutz vor aufsteigender Feuchtigkeit ist eine Mauersperrbahn (Typ DIBA) unterzulegen, die am Stein einige Zentimeter hochgezogen wird. Im Außenbereich muss der Start mindestens 20 cm über der Geländekante auf einem nicht verrottbaren Unterbau (z.B. Schaumglas) erfolgen.
Welcher Kleber und welches Werkzeug werden für die Verarbeitung benötigt?
Es darf ausschließlich der IsoHemp-Klebemörtel verwendet werden (Anmischen mit 7-8 l Wasser/Sack). An Werkzeugen sind eine Klebekelle, ein Gummihammer, eine Raspel für Unebenheiten sowie eine Alligator-Säge oder Bandsäge für präzise Zuschnitte unentbehrlich.
Wie wird das Mauerwerk an bestehenden Strukturen befestigt?
Hanfstein-Mauerwerk muss mechanisch verankert werden. Wir empfehlen 5 Befestigungen pro m² (ca. 1 pro Stein) im Außenbereich und 3 pro m² im Innenbereich. Hierzu werden Mauerhaken (bei Massivwänden) oder Verbindungsbügel (bei Holzkonstruktionen) in Kombination mit IsoHemp-Schrauben genutzt.
Was ist das Hempro-System und wie funktioniert es?
Das Hempro-System ist ein monolithisches Bausystem. Die Hanfsteine fungieren hierbei als verlorene Schalung: Lochsteine bilden die vertikalen Stützen, U-Steine die horizontalen Träger/Ringanker. Nach dem Einlegen der Bewehrung wird Beton eingegossen, sodass eine tragende Stahlbetonstruktur entsteht, die komplett von Hanfsteinen gedämmt ist.
Können schwere Gegenstände an den Hanfsteinwänden befestigt werden?
Ja, leichte bis mittelschwere Lasten (18-37 kg) können mit Holzschrauben (min. 80 mm) direkt ohne Dübel im Stein befestigt werden. Für höhere Lasten oder bei Steinen ab 12 cm Dicke ist eine chemische Verankerung nach vorherigem Absaugen des Bohrstaubs möglich.